Der Wunsch nach Ruhe in der eigenen Wohnung, im eigenen Haus gewinnt zunehmend an Bedeutung,
denn die Lärmkulisse am Arbeitsplatz und in der Freizeit der Menschen nimmt ständig zu.



Die Undurchdringbarkeit der Wände und Decken nach außen, zu den Nachbarn und innerhalb der Familie wird zunehmend als hohes Gut gesehen.
Der Wunsch nach Ruhe, Geborgenheit und Anonymität, aber auch mal laut sein zu können, ohne damit gleich einen Streit mit den Nachbarn zu riskieren, ist durch gute Planung bei Neubauten und durch schalltechnische Sanierung im
Bestand erreichbar.

 

Menschen reagieren heute sensibler auf Geräusche. Über den Lärm von Nachbarn beklagen sich rund 40% der erwachsenen Bevölkerung Deutschlands. Das sind fast 10% mehr als vor 10 Jahren. Wenigstens zu Hause möchten die Menschen
ihre Ruhe haben. Voraussetzung für dieses verständliche Begehren ist ein verbesserter baulicher Schallschutz in privat genutzten Gebäuden.


Dass diese Erwartungen häufig enttäuscht wurden und zu einer wahren Prozessflut führten, ist hinlänglich bekannt.


Der BGH erklärt den Mindestschallschutz der DIN 4109 bauwerkvertragsrechtlich für weitgehend bedeutungslos mit weitreichenden Folgen für Planer und Bauindustrie.


Die Komplexität des „Schallschutz im Hochbau" in theoretischer, prüftechnischer sowie bautechnischer und baurechtlicher Hinsicht ist enorm
und stellt den Planer vor Herausforderungen, die oft die Hinzuziehung eines Bauakustikers erfordert.