Oktaven

Als Oktave (lat. Octava, die achte) wird ein Intervall bezeichnet, bei dem die Frequenz des tieferen zu der des höheren Tons im Verhältnis 1:2 (Verdopplung der vorhergehenden Frequenz) steht. Vor allem akustische Parameter wie der Schallabsorptionsgrad oder der Schalldruckpegel werden üblicherweise in Schritten von Oktaven und Terzen angegeben. Bedeutsam in der Raumakustik, bzw. bei der Bestimmung der schallabsorbierenden Eigenschaften von Materialien sind die Oktavfrequenzen 125 Hz, 250 Hz, 500 Hz, 1000 Hz, 2000 Hz und 4000 Hz.  Jede Oktave beinhaltet drei Terzwerte.

Der Frequenzbereich von 16 – 16000 Hz wird logarithmisch in Oktaven und Dritteloktaven, den Terzen, unterteilt. Bei der gröberen Oktavunterteilung entspricht jeder Oktavschritt einer Frequenzverdoppelung. Die Terzschritte unterteilen eine Oktav logarithmisch in drei gleiche Teile. Jede Oktav bzw. Terz ist durch die untere und obere Eckfrequenz bestimmt. Die Mittenfrequenz teilt den Oktav- bzw. Terzschritt in zwei logarithmisch gleiche Teile. Die jeweilige Mittenfrequenz benennt die entsprechende Oktav bzw. Terz.

Die frequenzabhängigen Schallschluckeigenschaften von Absorbern werden durch einen Einzahlwert (Alpha-Wert) ausgewiesen. Dies geschieht zur vereinfachten Darstellung sowie zum groben Vergleich unterschiedlicher Schallabsorber. In Europa ist hier der „bewertete Schallabsorptionsgrad“ (α-w) nach DIN EN ISO 11654 gebräuchlich. Sämtlichen Werten liegen Messungen der Schallabsorption in Terzen bzw. Oktaven zugrunde. Für eine detaillierte raumakustische Planung ist eine exakte Übersicht in die frequenzspezifischen Absorptionswerte erforderlich.

 

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