Eine gute Akustik im Raum so funktioniert es!

Für eine sinnvolle Verbesserung der Akustik des Raumes ist zu empfehlen, unterschiedliche Maßnahmen miteinander zu kombinieren. Gerade in schlecht möblierten Bereichen, in denen glatte Möbel- oder Wandflächen zueinander stehen, entstehen Schallwellen, die sich ausgerechnet in einem für das menschliche Ohr ungünstigen Frequenzbereich stauen. So ist zur Optimierung der Raumakustik immer eine Kombination von Deckenabsorbern mit anderen akustischen Maßnahmen anzustreben. Dieser Beitrag gibt Tipps, wie die Akustik eines Raumes nachhaltig verbessert werden kann.

Warum eine gute Raumakustik wichtig ist

Räume mit einer schlechten Akustik haben lange Nachhallzeiten. Dies bedeutet, dass unerwünschte Schallgeräusche, welche etwa durch Tritte oder Gespräche entstehen, im Raum akustisch lange nachwirken. Dieser unerwünschte Echoeffekt erschwert eine normale Unterhaltung immens. Der Umstand, dass lauter geredet werden muss, verstärkt auch den Nachhall, dies schaukelt sich auf, bis wir schließlich unser Gegenüber überhaupt nicht mehr verstehen. Um nun den Gesprächspegel und damit die unerwünschten Nebengeräusche auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, müssen wir die Akustik im Raum wesentlich verbessern. Gelingt dies, können wir wieder in einem trauten, harmonischen Heim leben und das Zusammensein mit der Familie genießen.

Wie die Akustik im Raum spürbar verbessert werden kann

Eine schlechte Raumakustik hat ihre Ursache oft in der Verwendung von zu harten Baumaterialen, wie Wände aus Beton oder Fliesen, Gipsdecken und Glasfronten, welche den Schall sehr gut leiten und ihn reflektieren, ohne ihn vorher wesentlich abgeschwächt zu haben. Besonders störend ist dieser Effekt in unmöblierten Räumen, wo sich der Schall ungehindert ausbreiten kann. Durch den Einsatz schallschluckender Materialien bzw. Aufbringen eines Spezial-Putzes wird eine Art Schallabsorberoder Wandabsorber-Effekt erzeugt, eine Akustikdecke, die dafür sorgt, dass unerwünschte Schall-Emissionen so weit reduziert werden, dass man sein eigenes Wort und jenes seines Gesprächspartners wieder versteht. Dieser auch als Turnhalleneffekt bezeichnete Nachhall pendelt sich dann bei Gesprächen in Zimmerlautstärke auf akzeptablem Niveau ein.

Tipps zur Verbesserung der räumlichen Akustik

  • Achten Sie bereits beim Einrichten der Räume darauf, welches Material zum Einsatz kommt. Ein flauschiger Teppich am Boden reduziert zumindest den Trittschall und damit bis zu 40% der akustischen Emissionen.

  • Voluminöse Vorhänge oder grosse Teppiche helfen, die Schallwellen an ihrer Ausbreitung zu hindern. Daher eignen sich auch Polster- oder Plüschsofas gut dafür, die Schallwellen an ihrer Ausbreitung zu hindern und auf diese Weise die Raumakustik zu verbessern.

  • Dekorelemente wie z.B. größere Lampenschirme mit einem Bezug aus dickem Stoff sind für eine gute Akustik im Raum hilfreicher, als kalte Elemente, wie z.B. Fliesen.

  • Strukturierte bzw. unregelmässige Oberflächen sorgen für einen Zick-zack Lauf der Schallwellen, was ihre Fähigkeit, sich im Raum auszubreiten, verringert. Das gilt z.B. auch für größere Ölgemälde auf einer Leinwand, diese sind einem Foto im gläsernen Bilderrahmen vorzuziehen.

Wie Fink² Sie als versiertes Bauunternehmen in Sachen Raumakustik unterstützen kann

Wir von Fink² unterstützen Sie gerne auf dem Weg zur perfekten Raumakustik. Unsere Akustikpaneele und Akustikplatten stellen eine kostengünstige Lösung zur Harmonisierung der Akustik im Raum dar. Die Spachtelmasse ist auch als hoch wirksamer Akustikputz erhältlich und wird einfach auf die zu isolierende Wand aufgetragen. Wer den Schallschluck-Effekt zusätzlich optimieren möchte, bringt zunächst eigene, im gut sortierten Fachhandel erhältliche Akustikplatten auf Decke und Wand auf, auf welche sodann der Putz bzw. die Masse aufgetragen und verrieben wird. Eine derartige Schallabsorber-Decke trägt nachhaltig zur Absorbtion unerwünschter Schallemissionen bei. Die Dauer unserer Wandbearbeitung ist im Vergleich zu anderen Lösungen verschwindend gering. Uns ist kein Projekt zu groß und keines zu klein. Sprechen Sie uns persönlich oder telefonisch ruhig an, unsere Spezialisten beraten Sie gerne unverbindlich bei einem Lokalaugenschein vor Ort und sprechen mit Ihnen über die Finanzierung!

Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik - ein Fazit

Aufgrund von Messungen durch die MFPA Leipzig GmbH (Sachverständiger für Baua- und Raumakustik) erreichen handelsübliche Schallabsorber, z. B. mit Schaum gefüllte Alurahmen für Fenster, erst ab 800 Hz einen effektiven Absorptionsgrad, der mit dem Messgrad Alpha angegeben wird. Bei Akustik-Maßnahmen, wie Akustik-Decken, Akustik-Paneelen und Akustikvorhängen lohnt sich daher nicht nur der Preisvergleich, sondern auch ein Blick in die technischen Daten, damit störende Schallfrequenzen ausreichend absorbiert werden können. Denn der finanzielle Aufwand lohnt sich. Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik stellen ein Instrument der Werterhöhung eines Gebäudes dar und werden daher von Bund, Ländern und Gemeinden gefördert.

Copyright © 2020 Fink²